Rente mit 70 – Schuss in die falsche Richtung!

Arbeit & Wirtschaft

Schäuble will sie, die Junge Union findet sie auch nicht schlecht – was ist diese Rente mit 70? Wir Jusos Passau finden, sie ist komplett verfehlt. Es stimmt, dass es immer mehr alte Menschen gibt, die Rente beziehen und immer weniger, die diese finanziell stemmen, aber eine Rente mit 70 kann nicht die Lösung sein!

Laut statistischem Bundesamt würden 22% der Arbeitenden das Rentenalter gar nicht erst erreichen. Bei den 50- bis 75-Jährigen sind die häufigsten Todesursachen Herzinfarkte, Magen- und Lungenkrebs. Statistisch betrachtet kommt dies laut einer Studie des Robert Koch-Instituts vor allem bei Menschen mit niedrigem sozioökonomischen Einkommen vor – also nicht bei den Reichen. Gerade Menschen mit niedrigerem Einkommen sind auf die Rente angewiesen. Ab einer gewissen Gehaltsklasse hat man genügend Rücklagen, um sich auch das Alter bequem gestalten zu können. Wir wollen keine Aufteilung in Menschen, die sich die Rente leisten können und solche, die bis zu ihrem Tode schuften müssen!

Es gibt aber auch Berufe, in denen es gar nicht möglich ist bis 70 zu arbeiten. Vor allem in Handwerksberufen, auf dem Bau, in der Pflege oder generell Arbeiten im Schichtdienst ist dies allein körperlich nicht möglich. Auch die Rente mit 67 ist hier schon viel zu spät. Arbeitnehmende müssen die Möglichkeit haben nach 45 Beitragsjahren abschlagsfrei in Rente zu gehen. Eine Bürokraft und jemand, der in der Pflege arbeitet, haben einfach nicht die gleiche Belastung! Auch eine Umschulung ist ab einem gewissen Alter kaum sinnvoll.

Denn viele Unternehmen stellen lieber jüngere, berufserfahrene Menschen ein, da diese dem Betrieb länger erhalten bleiben. Viele, die später noch umschwenken oder aus Rationalisierungsgründen eine neue Arbeit suchen, haben massive Probleme. Wenn man die Erwerbstätigkeitsquote des Jahres 2014 betrachtet, sieht man, dass bei den 55- bis 60-Jährigen noch 76,9% in Erwerbsarbeit waren, bei den 60- bis 65-Jährigen jedoch nur noch 52,3%. Die Arbeitslosenquoten in dieser Altersklasse sind auch häufig nicht sehr aussagekräftig, da viele auch nach vergeblicher Arbeitssuche frühzeitig in den Ruhestand gehen, um immerhin Hartz IV zu entgehen. Damit einher gehen aber häufig geringere Rentensätze und die drohende Altersarmut. Wir können nicht erwarten, dass Menschen bis 70 Jahre arbeiten müssen, wenn es ab 50 Jahren schon mehr als schwierig ist eine feste, unbefristete Anstellung zu finden!

Deswegen fordern wir Jusos in Stadt und Landkreis Passau keine Aufweichung der abschlagsfreien Rente nach 45 Beitragsjahren! 45 Jahre Arbeit müssen genug sein, um sich einen Lebensabend leisten zu können, den man so gestalten kann, wie man möchte. Rente muss zum Leben reichen! Auch die finanzielle Frage ließe sich klären. Erstens die Abschaffung der Beitragsbemessungsgrenze: Wer bei hohem Einkommen später eine hohe Rente bekommt, kann auch während seiner Arbeitszeit hohe Beiträge zahlen! Und zweitens müssen alle Menschen in eine gemeinsame Rentenkasse zahlen. Wir wollen keine Zweiklassengesellschaft, in der Beamte separate Regeln haben! Eine solidarische Regelung der Rentensätze ist nötig, damit man in Würde altern kann.

 

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